Apotheke vor Ort

Apotheke vor Ort - Johannes-Apotheke Gröbenzell - Christian Sickau e.K. - Apotheke und Klinikversorgung

Apotheke vor Ort - Johannes-Apotheke Gröbenzell

Einfach #unverzichtbar: Die Apotheke vor Ort!

Wir unterstützen die Kampagne der ABDA – Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände e. V. Die Imagekampagne „Einfach unverzichtbar.“ informiert über die unverzichtbaren Leistungen der Apotheken vor Ort und deren Bedeutung für die Gesundheitsversorgung in Deutschland.

Medikamente? Will ich face-to-face. In meiner Apotheke.

In einem Jahr gaben die über 19.000 Vor-Ort-Apotheken in Deutschland mehr als 190 Millionen beratungsintensive Arzneimittel an Patienten ab. Die Abgabe von Arzneimitteln bedarf häufig eines persönlichen Kontakts in der Apotheke vor Ort.

Ein Apotheker berät persönlich, Auge in Auge, zu Arzneimitteln, deren Wirkung und Dosierung. Die Mitarbeiter der Apotheken vor Ort erklären den Patienten die Besonderheiten bei der Anwendung dieser Arzneimittel und beantworten persönliche Fragen in einem diskreten Gespräch. Und immer individuell – weil jeder Mensch anders ist.

Wir brauchen nicht irgendwas, sondern genau das Richtige.

Apotheker sind Experten für Arzneimittel: Gibt es für einen Patienten und dessen Krankheit nicht das passende Fertigarzneimittel, werden individuelle Rezepturen für diesen Patienten hergestellt. Insbesondere für Kinder müssen Darreichungsform oder Dosierung immer wieder angepasst werden.

13,3 Millionen Arzneimittel stellen Deutschlands Vor-Ort-Apotheken jedes Jahr her, die individuell auf den einzelnen Patienten zugeschnitten sind.

Warum warten, wenn ich es hier sofort bekomme.

Schnell, effizient und sicher – das deutsche Apothekensystem ist eines der besten der Welt. Die hohe Präsenz der öffentlichen Apotheken sichert eine schnelle und zuverlässige Versorgung mit Arzneimitteln für alle Patienten – zu jeder Tages- und Nachtzeit. Denn Krankheit kennt keine Öffnungszeiten, Wochenenden oder Feiertage.

Über 19.000 Apotheken leisten einen wesentlichen Beitrag zur wohnortnahen Gesundheitsversorgung, auf die sich 3,6 Millionen Patienten am Tag verlassen. Rund 1.300 diensthabende Apotheken stellen regelmässig die Arzneimittelversorgung im Nacht- und Notdienst sicher und bedienen dabei jede Nacht bundesweit rund 20.000 Patienten.

Schneller als im Netz. Wie machen die das bloß?

Digital gibt’s nur im Internet? Weit gefehlt! Hinter den Kulissen der deutschen Vor-Ort-Apotheken laufen schon heute mehr digitale Prozesse ab, als die meisten glauben.

Ob IT-basierte Kontrolle von Neben- und Wechselwirkungen oder modernste Warenwirtschaftssysteme – das und noch vieles mehr macht die Apotheke vor Ort modern und digital.

Wenn's mal nicht so gut läuft, wird's eben gebracht.

Der Botendienst bringt wichtige Medikamente auch bis nach Hause – für viele Patienten nicht wegzudenken. Ist es einem Patienten mal nicht möglich, selbst in die Apotheke zu kommen, weil es die körperliche Konstitution nicht zulässt oder ein zu pflegender Angehöriger rund um die Uhr versorgt werden muss, springt der Botendienst der Apotheken ein.

Diese Leistung ist für die patientennahe Gesundheitsversorgung einfach unverzichtbar, vor allem im dünn besiedelten, ländlichen Raum. Täglich fahren die deutschen Apotheken dabei rund 250.000 Botendienste.

Die Apotheke vor Ort: ein spannender Arbeitgeber.

In vielen Apotheken fehlt es an jungen engagierten Nachwuchskräften – und das in allen Bereichen. Egal ob PTA, PKA oder Apotheker – die Berufe in der Apotheke sind vielfältig.

Sie bieten über 160.000 regionale Arbeitsplätze – darunter viele familienfreundliche Teilzeitstellen. Knapp 90 Prozent der Beschäftigten in Apotheken sind übrigens Frauen, die flexible Arbeitszeiten und eine gute Vereinbarkeit von Familie und Beruf schätzen.

Was uns Sorgen macht

Was ist es, was die Perspektiven für Apotheken schlechter macht? Die Honorarentwicklung bleibt hinter der allgemeinen wirtschaftlichen Entwicklung zurück. Gesetzliche Vorgaben sowie der extrem gestiegene bürokratische Aufwand haben zudem den Kostendruck auf die lokalen Apotheken erhöht.

Fatal wirkt sich aber vor allem ein Urteil des Europäischen Gerichtshofs aus: Er hat im Oktober 2016 beschlossen, dass sich ausländische Versandapotheken im Gegensatz zu deutschen Apotheken nicht mehr an die einheitlichen Preise für rezeptpflichtige Medikamente halten müssen. Damit wurden unfaire Wettbewerbsbedingungen geschaffen – zu Lasten der Apotheken vor Ort und langfristig auch der Patienten. Um wieder einen fairen Wettbewerb zu gewährleisten, muss der Versandhandel wieder auf verschreibungsfreie Medikamente begrenzt werden oder die deutsche Preisbindung auch für ausländische Versender gelten.

Und es braucht gesundheitspolitische Modelle, wie sinnvolle zusätzliche Versorgungsleistungen der Apotheken finanziert werden können.